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Partner

Die wichtigsten Projektpartner der Hanns-Seidel-Stiftung in Bulgarien sind:

Der Bürgerverein Bürger für europäische Entwicklung Bulgariens (GERB) ist der Hauptpartner im Sektor Politik. Er wurde 2006 mit aktiver Unterstützung des Projekts der Hanns-Seidel-Stiftung gegründet und im gleichen Jahr beim Sofioter Gericht als Verein registriert. Vorsitzende des Vereins ist Jordanka Fandakova, Oberbürgermeisterin der Stadt Sofia seit November 2010.

Der Bürgerverein GERB konnte sich in den zurückliegenden Jahren als eine einflussreiche, den Ideen der politischen Partei GERB nahe stehende, aber in ihrer Tätigkeit unabhängige Vereinsorganisation etablieren. Nach bulgarischem Recht dürfen Beamte keine Parteimitglieder sein und deswegen können viele politisch engagierte und aktive Bürger  nur  Mitglieder des Vereins sein.

Der Bürgerverein GERB ist der wichtigste Projektpartner der Hanns-Seidel-Stiftung im Sektor Politik. Insbesondere werden folgende gemeinsame Maßnahmen durchgeführt: Seminare für politische Fortbildung von Partei- und Vereinsmitgliedern, jungen Politikern und Vertretern der Gemeindeverwaltungen, sowie Durchführung von Expertenkonferenzen zur Reformumsetzung in verschiedenen Bereichen der Zentral- und Kommunalverwaltung.

Das Institut für Wirtschaftspolitik (IWP) wurde 1997 als non- profit Nichtregierungsorganisation in Sofia gegründet und hat sich als Hauptziel gestellt, durch Implementierung der Prinzipien der freien Marktwirtschaft die effektive Mitgliedschaft von Bulgarien in den europäischen und in den euroatlantischen Strukturen zu unterstützen. Kalin Marinov und Jasen Georgiev leiten dieses Institut. Das Institut für Wirtschaftspolitik hat sich in den letzten Jahren durch die Erstellung von Analysen zu Schlüsselfragen der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung und durch die Organisation einer Mehrzahl nationaler und internationaler Konferenzen, Schulungsseminare, Expertentreffen und runder Tische einen renommierten Namen gewonnen.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Wirtschaftspolitik führte die Hanns-Seidel-Stiftung Veranstaltungen zu den beiden Projektzielen: wirtschaftliche Schulungsseminare für Vertreter der Verwaltung, Konferenzen zu aktualen wirtschaftspolitischen Themen, eine Sommerschule für junge Beamte aus den Balkanländern und bilaterale bulgarisch-mazedonische Seminare zu Themen der grenzüberschreitenden Kooperation.

Die Nationale Assoziation der Gemeindebeamten in Bulgarien (NAGBB), ein Berufs- und Interessenverband, ist als Nichtregierungsorganisation ohne Wirtschaftszwecke registriert. Sie wurde 2005 in Sofia gegründet. Ehrenamtlicher Vorsitzender ist Valentin Lazarov. Hauptberuflich ist er Leiter der Abteilung “Koordination und Kontrolle der Verwaltungsstrukturen” der Stadt Sofia. Die Assoziation hat Mitglieder aus fast allen bulgarischen Gemeinden.

Haupttätigkeit dieser Organisation ist die Unterstützung der Fortbildung und Qualifikationserhöhung der bulgarischen Gemeindebeamten durch Organisation und Durchführung von Schulungsseminaren, Konferenzen, Erfahrungsaustausch, Teilnahme an internationalen Projekten und Initiativen.

Mit diesem Partner werden gemeinsame Veranstaltungen zu den beiden Projektzielen durchgeführt: Schulungsseminare zur kommunalen Selbstverwaltung, Fortbildungsseminare zu Fachthemen, kommunalpolitische Konferenzen, sowie bulgarisch-mazedonische Seminare auf kommunaler Ebene zu Themen der grenzüberschreitenden Kooperation.

Das Diplomatische Institut ist eine staatliche Fortbildungsanstalt, die direkt dem bulgarischen Außenminister unterstellt ist. Es wurde 2005 gegründet und ist HSS- Projektpartner seit 2006. Amtierende Direktorin des Instituts ist  Frau Tanja Mihailova. Neben der Fortbildung von bulgarischen und ausländischen Diplomaten und Ministerialbeamten durch Kurse, Seminare, Konferenzen ist das Diplomatische Institut auch mit wissenschaftlicher Erstellung von außenpolitischen Strategien und mit Organisation von öffentlichen Vorträgen von prominenten Staatsgästen beauftragt.

In Zusammenarbeit mit dem Diplomatischen Institut veranstaltet die Hanns-Seidel-Stiftung in Bulgarien einmal jährlich eine Winterakademie für junge Diplomaten aus den Balkan- und Schwarzmeeranrainerstaaten mit thematischen Akzenten der europäischen Nachbarschaftspolitik und der Schwarzmeer-Synergie. Diese Winterakademien finden eine immer größere Resonanz seitens der Vertreter der eingeladenen Staaten und tragen sehr effizient zur stärkeren regionalen Zusammenarbeit in der Balkanregion und im Schwarzmeerraum bei. Durchgeführt werden auch regionale Fortbildungsseminare.

Das bulgarische Innenministerium ist Hauptpartner der Hanns-Seidel-Stiftung im Bereich Innere Sicherheit seit Projektbeginn 1993. Die Hanns-Seidel-Stiftung hat den Reformprozess der bulgarischen Polizei und des polizeilichen Bildungswesens im Rahmen verschiedener Maßnahmen aktiv unterstützt.

Zudem kommt dem Projekt der Hanns-Seidel-Stiftung eine Schlüsselfunktion hinsichtlich der Zusammenarbeit zwischen dem bulgarischen und dem bayerischen Innenministerium zu, mit dem Ziel, gemeinsam die organisierte Kriminalität zu bekämpfen. In den zurückliegenden Jahren der Projektarbeit haben sich leitende Miterbeiter der beiden Innenministerien und der Polizeibehörden zum Teil erstmals gesehen, kennen gelernt, Erfahrungen ausgetauscht, Kommunikationsebenen hergestellt und dann professionell zusammengearbeitet.

Seit Juli 2009 ist  Tsvetan Tsvetanov bulgarischer stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister.

Die Direktion “Internationale Zusammenarbeit” ist Verbindungsstelle zur Vorbereitung, Koordinierung und Durchführung aller Kooperationsmaßnahmen mit ausländischen Polizeibehörden und internationalen Organisationеn. Die Direktion ist unmittelbarer Ansprechpartner des HSS- Projekts für die Informationssteuerung, Teilnehmerauswahl und organisatorische Planung von polizeibezogenen Veranstaltungen der Hanns-Seidel-Stiftung.

Intensiv werden Projektmaßnahmen in Zusammenarbeit mit folgenden Strukturen durchgeführt: Hauptdirektion Grenzpolizei, Hauptdirektion Schutzpolizei, Hauptdirektion Kriminalpolizei und die Аkademie des Innenministeriums.

Neben dem Innenministerium werden komplementär Fachseminare zur Fortbildung von Multiplikatoren (Richter, Staatsanwälte, führende Polizisten) auch in Zusammenarbeit mit dem Justizministerium und mit der Staatsanwaltschaft veranstaltet. Es werden Themen ausgewählt, wo in Bulgarien Defizite bestehen: Bekämpfung der Geldwäsche, Bekämpfung der Umsatzsteuerbetrüge, Korruptionsbekämpfung u.a.

Seit Juli 2009 ist Margarita Popova bulgarische Justizministerin. Boris Veltchev ist Generalstaatsanwalt von Bulgarien.

Die Sofioter Universität ist die älteste und renommierteste bulgarische Universität.

Die gemeinsam mit Professoren und Studenten dieser Universität organisierten wissenschaftlichen Seminare wollen Themen wie Wertesystem und kulturelle Identität der europäischen Völkergemeinschaft aufgreifen. Dadurch wird angestrebt, einen Beitrag zur vollwertigen kulturellen und gesellschaftlichen Integration Bulgariens in die Europäische Union zu leisten.

An den Veranstaltungen wird ein breiter Kreis von Wissenschaftlern, Studenten und Lehrern (auch von anderen Hochschulen) als Zielgruppe anvisiert.

Der Bulgarische Deutschlehrerverband als Berufs- und Interessenverband existiert seit 1991, Vorsitzende ist Frau Violeta Getscheva. Intensivierung der deutsch-bulgarischen Beziehungen und das Angebot von Diskussions- und Fortbildungsveranstaltungen zu europapolitischen Themen, wie z.B. Zivilgesellschaft in Europa, bilden die Grundlage für die gemeinsame Tätigkeit.