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Unsere Arbeit in Bulgarien

Der Balkanstaat Bulgarien mit einer Einwohnerzahl von knapp 8 Mio. Einwohner grenzt im Norden an Rumänien, im Osten an das Schwarze Meer, im Süden an die Türkei und Griechenland, im Westen an Serbien und Mazedonien. Seine Größe beträgt 110.912 km², rund ein Drittel seiner Fläche ist Bergland. Die Hälfte der Bevölkerung lebt konzentriert in den vier Großstädten Sofia (Hauptstadt, knapp 2 Mio. Einwohner), Plovdiv, Varna und Burgas.  Große Teile des Landes sind sehr dünn besiedelt und wirtschaftlich zurückgeblieben (Nordwestbulgarien). Etwa 5 % der Bevölkerung gehören zur türkischen Minderheit, ebenfalls um die 5 % sind Roma. Die Mehrheit der Bevölkerung – fast 90 % sind christlich-orthodox, knapp 2 % (im Nordwesten und in der Region Plovdiv) sind katholisch und etwa 10 % sind Muslime.

Das wichtigste und richtungsweisende Ereignis für die politische Entwicklung Bulgariens in den letzten Jahren war der Beitritt des Landes zur Europäischen Union am 1. Januar 2007.  Die angestrebten Ziele für den Beitritt Bulgariens in die NATO und in die EU, für die Schaffung der notwendigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen für deren Erreichung, bildeten die Konsensgrundlage aller wichtigen politischen Kräfte in Bulgarien in den letzten zehn Jahren.
Die Unterstützung der Reformprozesse von Verwaltungsstrukturen und Institutionen, die Stärkung der Rolle der bürgerlichen Gesellschaft im Transformationsprozess und die politische Bildung und Fortbildung von Beamten und jungen Politikern sind seit 1993 die Schwerpunkte der Projektarbeit der Hanns-Seidel-Stiftung in Bulgarien.
Das heutige Oberziel des Projektes ist es, die Implementierung des Acquis communautaire, die demokratische, rechtsstaatliche und gesellschaftspolitische Reformentwicklung Bulgariens als neues EU-Mitgliedsland zu fördern. Zwei abgeleitete Projektziele legen die Prioritäten für die Projektarbeit der Hanns-Seidel-Stiftung in Bulgarien:

  • Unterstützung zivilgesellschaftlicher Organisationen und staatlicher Institutionen bei der Gestaltung des Reformprozesses.

  • Förderung der grenzüberschreitenden regionalen Zusammenarbeit und des interkulturellen Dialogs.

Die angeführten Projektziele werden durch spezifische Beratungs- und Schulungsmaßnahmen, Seminare und Konferenzen, Informationsreisen, Kurzzeitexperteneinsätze, Stipendien (mit Unterstützung des Instituts für Begabtenförderung der Hanns-Seidel-Stiftung), Erstellung von Studien oder sonstigen Veranstaltungspublikationen, in Zusammenarbeit mit den Partnern realisiert.

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Standort

geralt; PIXABAY

Reformprozesse

geralt; PIXABAY

Interkultureller Dialog

Businessman holding multimedia tech devices in his hand

©sdecoret/Fotolia

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